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Politische und kulturelle Entwicklung Roms

Die Republik in der Krise: 3. Abschnitt (99-88)

Der Bundesgenossenkrieg (91-88) 

 

 

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Geschichte

v.Chr.
 
Kultur
   
99
  • Redner (Cic.Brut.138)
    • Lucius Licinius Crassus (140-91)
    • Marcus Antonius (143-87)
    • Publius Sulpicius Rufus
    • Gaius Aurelius Cotta
  • Historiker:
    • Lucius Cornelius Sisenna
    • Gaius Licinius Macer
    • Valerius Antias 
    • Quintus Claudius Quadrigarius
  • Atellane:
    • Quintus Novius
    • Lucius Pomponius Bononiensis

 

 

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  • Konsulat des
    • Quintus Caecilius Metellus Nepos
    • Titus Didius
  • LEX CAECILIA DIDIA de modo legum promulgandarum: Ein Gesetz der beiden Konsuln, das übereilte Volksbeschlüsse verhindern sollte. Es beinhaltet zwei Bestimmungen:
    • 1.) die "promulgatio trinum nundinum": kein Gesetz darf vor der Abstimmung früher als drei Markttage (d.h. 17 Wochentage) bekannt gemacht werden (Cic.Phil.5,8; Cic.dom.41; Cic.Sest.135);
    • 2.) "de duabus rebus una lege non coniungendis"
      Cic.dom.53:Textanker Quae est, quaeso, alia vis, quae sententia Caeciliae legis et Didiae nisi haec, ne populo necesse sit in coniunctis rebus compluribus aut id, quod nolit, accipere aut id, quod velit, repudiare? Welche Bedeutung, welchen Sinn hat, bitteschön, das Gesetz des Caecilius und Didius, außer das Volk die Nötigung zu ersparen, durch die Verbindung von Anträgen, was es nicht will, anzunehmen, oder, was es will, abzulehnen? (Üb. E.Gottwein)
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  • Konsulat des
    • Gnaeus Cornelius Lentulus
    • Publius Licinius Crassus
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  • Konsulat des
    • Lucius Licinius Crassus
    • Quintus Mucius Scaevola
  • LEX LICINIA MUCIA DE CIVIBUS REDIGUNDIS der beiden Konsuln gegen die ausufernde Aneignung des Bürgerrechts durch die Bundesgenossen (Cic.off.3,47; Cic.Sest.30; Cic.Balb.48; Cic.Balb.54; Cic.Brut.63).
    Ascon.in Cic.Cornel.60,3: Textanker Hi enim legem eam, de qua loquitur, de redigendis in suas civitates sociis in consulatu tulerunt. Nam cum summa cupiditate civitatis Romanae Italici populi tenerentur et ob id magna pars eorum pro civibus Romanis se gereret, necessaria lex visa est, ut in suae quisque civitatis ius redigeretur. Verum ea lege ita alienati animi sunt principum Italicorum populorum ut ea vel maxima causa belli Italici, quod post triennium exortum est, fuerit. Diese brachten nämlich in ihrem Konsulat das angesprochene Gesetz  über die Rückführung der Bundesgenossen in ihr Bürgerrecht ein. Denn da die italischen Volksstämme ganz versessen auf das römische Bürgerrecht waren,  und sich deswegen ein großer Teil von ihnen als römische Bürger verhielten, schien ein Gesetz erforderlich zu sein, jeden einzelnen wieder unter das Recht seiner Bürgerschaft zu stellen. Durch dieses Gesetz wurden die Führer der italischen Völker aber so entfremdet, dass es zur wohl entscheidendsten Ursache des Italischen Krieges wurde, der drei Jahre später ausbrach. (Üb. E.Gottwein)
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  • Konsulat des
    • Gaius Valerius Flaccus
    • Marcus Herennius
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  • Die beiden Zensoren Lucius Licinius Crassus und Gnaeus Domitius Ahenobarbus lassen die "Lateinischen Rhetoren" aus Rom vertreiben (Gell.15,11; Tac.dial.35;Cic.de orat.3,93-95).
    Suet.gramm.25,1:Textanker de iisdem interiecto tempore Cn. Domitius Ahenobarbus et L. Licinius Crassus censores ita edixerunt in contione: "Renuntiatum est nobis esse homines qui novum genus disciplinae instituerunt ad quos iuventus in ludum conveniat: eos sibi nomen imposuisse Latinos rhetoras. ibi homines adolescentulos dies totos desidere. maiores nostri quae liberos suos discere et quos in ludos itare vellent instituerunt. haec nova quae praeter consuetudinem ac morem maiorum fiunt neque placent neque recta videntur. quapropter et iis qui eos ludos habent et iis qui eo venire consuerunt videtur faciundum ut ossenderemus nostram sententiam nobis non placere.'" In derselben Angelegenheit ließen sich, nachsdem einige Zeit verflossen war, die Zensoren Gnaeus Domitius Ahenobarbus und Licinius Crassus vor versammeltem Volk folgendermaßen vernehmen: "Uns wurde gemeldet, es gebe ein paar Leute, die eine neue Kunst ins Leben gerufen hätten; zu diesen Leuten gehe unsere Jugend in die Schule. Sie hätten sich den Namen 'Lateinische Rhetoren' zugelegt. Dort brächten junge Leute den ganzen Tag mit Nichtstun zu. Unsere Vorfahren regelten, was ihre Kinder zu lernen und in welche Schulen sie zu gehen hätten. Es ging dies alles nach ihrem Willen. Diese neuen Verfahrensweisen, die ganz an dem vorbeigehen, was unsere Vorfahren zu tun pflegten und was bei ihnen üblich war, finden weder unsere Zustimmung, noch scheinen sie uns richtig. Deshalb scheint es uns ein Muss, dass diejenigen, die solche Schulen betreiben, und diejenigen, die es sich zur Regel gemacht haben, dorthin zu gehen, unsere Meinung kundgetan wire: Uns gefällt das nicht." (Üb.: Martinet)
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  • Die Gesetze des Tribunen Marcus Livius Drusus (Cic.de orat.1,24; Vell.2,13f.; App.1,35; Aur.Vict.vir.ill.66)
    • LEX AGRARIA: Acker- und Getreideverteilung,
    • LEX IUDICIARIA: Übertragung der Gerichte an den Senat; dieses Gesetz war ihm das wichtigste; die anderen brachte er nur ein, um die Stimmung des Volkes für sich zu gewinnen. 
    • Verleihung des Bürgerrechts an die Bundesgenossen.
      Liv.perioch.71:  M. Livius Drusus trib. pleb., quo maioribus viribus senatus causam susceptam tueretur, socios et Italicos populos spe civitatis Romanae sollicitavit, iisque adiuvantibus per vim legibus agrariis frumentariisque latis iudiciariam quoque pertulit, ut aequa parte iudicia penes senatum et equestrem ordinem essent. cum deinde promissa sociis civitas praestari non posset, irati Italici defectionem agitare coeperunt. eorum coetus coniurationesque et orationes in consiliis principum referuntur. propter quae Livius Drusus invisus etiam senatui factus velut socialis belli auctor, incertum a quo domi occisus est. Um die Sache des Senats, deren er sich angenommen hatte, mit mehr Nachdruck zu verfechten, reizte der Volkstribun Marcus Livius Drusus die Bundesgenossen und die Völker Italiens mit der Hoffnung auf das römische Bürgerrecht. Nachdem er mit ihrer Hilfe gewaltsam Gesetze über Landzuweisungen und über den Getreidepreis zustande gebracht hatte, setzte er auch das Richtergesetz durch, dass die Rechtsprechung zu gleichen teilen beim Senat und beim Ritterstand sein solle. Als dann aber den Bundesgenossen das versprochene Bürgerrecht nicht gewährt werden konnte, begannen die Italiker erzürnt, an Abfall zu denken. Es wird von ihren Zusammenkünften und Verschwörungen und den Reden der führenden Männer auf den Versammlungen berichtet. Deswegen wurde Livius Drusus auch dem Senat verhasst, als wenn er der Anstifter des Bundesgenossenkrieges wäre, und in seinem Haus, ungewiss von wem, getötet. (Üb.: Hillen)
  • Der Tribun Marcus Livius Drusus wird ermordet (Cic.de orat.3,1-12; Cic.nat.3,81). Seine Gesetze werden außer Kraft gesetzt (Cic.leg.2,14; Cic.leg.2,31; Cic.dom.50). Aur.Vict. gibt den Grund für das Scheitern der Gesetze damit an, dass mit Volk, Senat und Rittern alle Beteiligten zwar über die für sie vorteilhaften Elemente der Gesetze begeistert waren, von dem Rest aber enttäuscht.
  • 91-88: Bundesgenossenkrieg (Bellum sociale, Marsischer Krieg, Italischer Krieg) (App.civ.1,38-53; Diod.37; Liv.72-76; Vell.2,16; Flor.3,18; Oros.5,18; Eutr.5,3; Plut.Mar.33; Plut.Sull.6; Strab.5,4,2; Cic.div.1,72)
  • Die Ursache ist die Unzufriedenheit der sabellischen Völker (Marser, Marruciner, Vestiner, Paeligner, Samniten, Lucaner) darüber, dass ihnen das römische Bürgerrecht vorenthalten will. Sie gründen einen eigenen Staat mit Corfinium (auch Italica oder Vitellia genannt) als Hauptstadt. Sie setzen einen Senat von 500 Mitgliedern ein und ernennen zwei Konsuln, nämlich den Marser Quintus Pompaedius Silo und den Samniten Gaius Papius Mutilus. Als weitere Feldherrn werden genannt: Titus Afranius, Marius Egnatius, Gaius Iudacilius, Herius Asinius und Vettius Scato (App.civ.1,40). 
  • Ausbruch des Krieges in Asculum
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  • LEX VARIA DE MAIESTATE des Tribunen Quintus Varius Hybrida stellt Bürger unter Strafe, die äußere Feinde zum Krieg gegen Rom verleitet haben (App.civ.1,37; Val.Max.8,6,4; Cic.Scaur.3). Gegen die Anhänger des Marcus Livius Drusus wird nach dieser Lex Varia  oder unter einem anderen Vorwand ermittelt (Cic.dom.41): Opfer der Untersuchung wurden Lucius Calpurnius Bestia, Aurelius Cotta und Mummius Achaicus: sie gingen in die Verbannung. Quintus Varius Hybrida wurde später Opfer seines eigenen Gesetzes (Cic.Brut.305).
  • Beide Konsuln sind mit der Führung des Krieges betraut, Viele bewährte Feldherrn werden ihnen als Stabsoffiziere zugeteilt. Lucius Iulius Caesar kämpft im Süden, Publius Rutilius Lupus im Norden, beide mit wechselndem Erfolg: 
    • Lucius Iulius Caesar verliert zunächst bei Aesernia gegen Vettius Scato. Als er sich nach Campanien zurückzieht, kann er das Blatt wenden und Vettius Scato Verluste beibringen.
    • Im Norden werden zunächst der Legat Gaius Perperna, dann der Konsul Publius Rutilius Lupus und schließlich noch einmal der Legat Quintus Caepio geschlagen. Erfolge verzeichnen die Legate Gaius Marius und Servius Sulpicius. Auch Gnaeus Pompeius bezieht zuerst eine Niederlage, später erringt er zusammen mit Publius Sulpicius einen Sieg (App.civ.1,43-47; Liv.73) 
  • Als gegen Jahresende die Meldung kommt, auch die Etrusker und Umbrer wollten abfallen, beordert man auch den Konsul Lucius Iulius Caesar nach Norden. 
  • LEX IULIA DE CIVITATE LATINIS DANDA. Das Gesetz des Konsuls Lucius Iulius Caesar gesteht allen Bundesgenossen, die im Krieg treu geblieben waren das Bürgerrecht zu (Cic.Balb.21; Gell.4,4,3). 
    App.civ.1,49: Καὶ τάδε μὲν ἀμφὶ τὴν Ἰταλίαν ἦν τὴν περὶ τὸν Ἰόνιον· αἰσθόμενοι δ' αὐτῶν οἱ ἐπὶ θάτερα τῆς Ῥώμης Τυρρηνοὶ καὶ Ὀμβρικοὶ καὶ ἄλλα τινὰ αὐτοῖς ἔθνη γειτονεύοντα, πάντες ἐς ἀπόστασιν ἠρεθίζοντο. δείσασα οὖν ἡ βουλή, μὴ ἐν κύκλῳ γενόμενος αὐτοῖς ὁ πόλεμος ἀφύλακτος ᾖ, τὴν μὲν θάλασσαν ἐφρούρει τὴν ἀπὸ Κύμης ἐπὶ τὸ ἄστυ δι' ἀπελευθέρων, τότε πρῶτον ἐς στρατείαν δι' ἀπορίαν ἀνδρῶν καταλεγέντων, Ἰταλιωτῶν δὲ τοὺς ἔτι ἐν τῇ συμμαχίᾳ παραμένοντας ἐψηφίσατο εἶναι πολίτας, οὗ δὴ μάλιστα μόνον οὐ πάντες ἐπεθύμουν. καὶ τάδε ἐς Τυρρηνοὺς περιέπεμπεν, οἱ δὲ ἄσμενοι τῆς πολιτείας μετελάμβανον. καὶ τῇδε τῇ χάριτι ἡ βουλὴ τοὺς μὲν εὔνους εὐνουστέρους ἐποίησε, τοὺς δὲ ἐνδοιάζοντας ἐβεβαιώσατο, τοὺς δὲ πολεμοῦντας ἐλπίδι τινὶ τῶν ὁμοίων πραοτέρους ἐποίησεν. Ῥωμαῖοι μὲν δὴ τούσδε τοὺς νεοπολίτας οὐκ ἐς τὰς πέντε καὶ τριάκοντα φυλάς, αἳ τότε ἦσαν αὐτοῖς, κατέλεξαν, ἵνα μὴ τῶν ἀρχαίων πλέονες ὄντες ἐν ταῖς χειροτονίαις ἐπικρατοῖεν, ἀλλὰ δεκατεύοντες ἀπέφηναν ἑτέρας, ἐν αἷς ἐχειροτόνουν ἔσχατοι. καὶ πολλάκις αὐτῶν ἡ ψῆφος ἀχρεῖος ἦν, ἅτε τῶν πέντε καὶ τριάκοντα προτέρων τε καλουμένων καὶ οὐσῶν ὑπὲρ ἥμισυ. ὅπερ ἢ λαθὸν αὐτίκα ἢ καὶ ὣς αὐτὸ ἀγαπησάντων τῶν Ἰταλιωτῶν ὕστερον ἐπιγνωσθὲν ἑτέρας στάσεως ἦρξεν. Dies spielte sich in Italien beim Ionischen Meer ab. Als es die Völker beiderseits von Rom, die Etrusker und die Umbrer und noch weitere ihnen benachbarte Völker bemerkten, ließen sie sich alle zum Abfall verleiten. Weil der Senat nun fürchtete, ringsum könne Krieg ohne entsprechende Gegenmaßnahmen entstehen, stellte er an der Küste zwischen Cumae und der Stadt Wachposten auf; und zwar aus Freigelassenen, die man damals aus Mangel an Leuten zum ersten Mal zum Militärdienst zuließ. Er beschloss aber, alle bündnistreuen Italiker sollten Bürger sein, was ja der sehnlichste Wunsch fast aller war. Dies ließ er bei allen Etruskern bekannt machen, und diese nahmen gern das Bürgerrecht an. Durch diese Gunst machte der Senat die Ergebenen ergebener, die Zweifler sicherer und die Feinde durch eine vergleichbare Hoffnung gemäßigter. Die Römer gliederten diese Neubürger nicht in ihre fünfunddreißig damaligen Tribus ein, damit sie nicht, den Altbürgern an Zahl überlegen, bei den Abstimmungen obsiegen könnten, sondern sie bildeten zehn neue, in denen sie als letzte abstimmten. So blieb ihre Stimme oft wertlos, weil die fünfunddreißig früher aufgerufen wurden und die Mehrheit erzielten. Dies blieb den Italikern im Moment entweder verborgen oder sie fanden sich damit ab. Später fiel es auf und löste einen weiteren Aufstand aus. (Üb.: E.G.)
  • Gaius Scribonius Curio Volkstribun (Cic.Brut.305)
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  • LEX PLAUTIA IUDICIARIA. Das Gesetz des Tribunen Marcus Plautius Silvanus regelt die Auswahl der Richter: aus jeder Tribus werden ohne Ansehen des Standes 15 Richter ausgewählt (Gell.12,5,3).
  • LEX PLAUTIA PAPIRIA. Nach diesem Gesetz des Tribunen Marcus Plautius Silvanus und des Gaius Papirius Carbo, das die LEX IULIA erweitert,  erhalten alle Bundesgenossen, die sich innerhalb von 60 Tagen melden das Bürgerrecht (Cic.Arch.7; Vell.2,17,1)
  • LEX PLAUTIA DE VI. Nach diesem Gesetz wurden Anstifter bewaffneter Unruhen mit Verbannung bestraft. Die Datierung ist nicht sicher: auch das Jahr 78 kommt in Betracht ( Sall.Cat.31,4).
    Cic.Arch.7f. (7) Data est civitas Silvani lege et Carbonis: Si qui foederatis civitatibus ascripti fuissent, si tum, cum lex ferebatur, in Italia domicilium habuissent et si sexaginta diebus apud praetorem essent professi. Cum hic domicilium Romae multos iam annos haberet, professus est apud praetorem Q. Metellum, familiarissimum suum.  (8) Si nihil aliud nisi de civitate ac lege dicimus, nihil dico amplius; causa dicta est. Das Bürgerrecht wurde (Archias) nach dem Gesetz des Silvanus und des Carbo erteilt: 'Allen die in einem verbündeten Staat eingetragen waren, die damals, als das Gesetz eingebracht wurde, in Italien ihren Wohnsitz hatten und sich innerhalb von 60 Tagen beim Praetor gemeldet hatten. Da dieser schon viele Jahre in Rom seinen Wohnsitz hatte, meldete er sich bei dem Praetor Quintus Metellus, einem sehr engen Vertrauten von ihm.  Wenn es mir nur um das Bürgerrecht und das Gesetz geht, bin ich am Ende meiner Rede; das Plädoyer ist gehalten. (Üb.: E.G.)
  • Die Marser, Vestiner, Paeligner, Marruciner und Picenter werden zur Annahme des Bürgerrechts gezwungen.
    • Die Marser werden von Gnaeus Pompeius und Lucius Porcius Cato mehrfach geschlagen. Cato fällt dabei. Schließlich bitten sie um Frieden (App.civ.1,50; Liv.74). 
    • Die Vestiner, Paeligner und Picenter werden ebenfalls von Gnaeus Pompeius besiegt; die Marruciner von Servius Sulpicius (App.1,52; Liv.76)
88
  • Nach einem weiteren römischen Sieg in Apulien, bei dem der Marser Quintus Pompaedius Silo fällt, ist Italien wieder vollständig unterworfen (App.civ.1,53; Liv.76).
 
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Sekundärliteratur

 H.Bengtson | I.König | S.Lauffer (1) | S.Lauffer (2) | B.Niese | C.Peter | Ploetz | H.A.Stützer |

 

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Rom und die Christen. Zur Auseinandersetzung zwischen Christentum und römischem Staat
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Römisches Provinzialrecht in der Provinz Arabia (Rechtspolitik als Instrument der Beherrschung
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Muthmassungen über den Ursprung und das Alterthum des Heil. Römischen Reichs Stadt Aalen in Schwaben am Kocherfluss, und einem dortig gestandenen Lager der Römer : als einem Beweiss, dass sich die Macht derselben auch in diese Gegend erstreckt ; Mit einer Kupfertafel.
Schwabach, 1773

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