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Publius Vergilius Maro

bucolica

ecl.3

Palaemon

 
I | II | III | IV | V | VI | VII | VIII | IX | X
 
In dieser Ekloge, der ersten, die Vergil als Wechselgesang schrieb, ahmt er das 4. und 5. Eidyllion des Theokrit nach. Er lässt zwei Hirten aus Mantua auftreten, den jungen Menalcas, der die Herde seines Vaters weidet, und Damoetas, der in dessen Abwesenheit die Herden des Aegon weidet. Die Liebe zu Neära macht sie zu Rivalen. Diese Rivalität tragen sie in ihrem zänkischen Wechselgesangs aus. Palaemon ist Schiedsrichter. Bei bunt wechselnden Themen aus dem Lebensbereich der Hirten gibt derjenige, der beginnt, in zwei bis vier Versen eine Meinung kund, die der andere in seiner Antwort mit meist gleicher Verszahl abzuweisen oder ins Gegenteil zu verkehren sucht.
   
 
Menalcas, Damoetas, Palaemon
Menalcas, Damoetas, Palaemon
  Menalcas Menalcas
Dic mihi, Damoeta, cuium pecus? an Meliboei?
Sprich, wes Herd' ist das, Damoetas? Wohl Meliboeus'?
  Damoetas Damoetas
Non, verum Aegonos; nuper mihi tradidit Aegon.
Nein, sie gehöret dem Aegon, der jüngst mich zum Hüter bestellet.
 

Menalcas

Menalcas

Infelix o semper, oves, pecus! ipse Neaeram
dum fovet ac, ne me sibi praeferat illa, veretur,
Schäfchen, o stets unglückliche Schar! Indes er Neaeren,
Fürchtend, sie möchte mich ihm vorziehn, selbst eifrig sich widmet,
5
hic alienus ovis custos bis mulget in hora;
et sucus pecori et lac subducitur agnis.
Melket die Schaf' ein Fremdling als Hirt zweimal in der Stunde.
Also stiehlt man dem Viehe die Kraft und den Lämmern die Milch weg.
  Damoetas Damoetas


Parcius ista viris tamen obicienda memento.
novimus, et qui te transversa tuentibus hircis,
et quo - sed faciles nymphae risere - sacello.
Schonender muss man jedoch derlei vorwerfen den Männern.
Wissen wir ja, wer dich, als seitwärts schielten die Böcke -
Wo im Tempel - jedoch gutmütig belachten's die Nymphen.
  Menalcas Menalcas
10

Tum, credo, cum me arbustum videre Miconis
atque mala vitis incidere falce novellas.
Damals war es vielleicht, wo sie Bäum' und Rebengesprosse
Micons mich boshaft mit der Hippe zerschneidend erblickten.
  Damoetas Damoetas


Aut hic ad veteres fagos cum Daphnidis arcum
fregisti et calamos, quae tu, perverse Menalca,
et cum vidisti puero donata, dolebas
Oder wo Daphnis' Geschoss hier an den bejahreten Buchen
Du samt Pfeilen zerbrachst, unwillig, verkehrter Menalcas,
Dass du dem Knaben geschenkt sie sahst. Du wärest gestorben,
15
et, si non aliqua nocuisses, mortuus esses.
Hättest du jenen dafür nicht irgend beschädigen können.
  Menalcas Menalcas



Quid domini faciant, audent cum talia fures?
non ego te vidi Damonis, pessime, caprum
excipere insidiis multum latrante Lycisca?
et cum clamarem "quo nunc se proripit ille?
Was soll machen der Herr, wenn diebische Knechte so frech sind?
Sah ich es nicht, wie tückisch du dort, Abscheulicher, Damons'
Geißbock lauernd dir fingst, obwohl laut bellte Lycisca?
Und wie ich schrie und sagte: "Wohin rennt jener so eilig?
20
Tityre, coge pecus!", tu post carecta latebas.
Tityrus, sammle dein Vieh!", so stakst du hinter dem Riedgras.
  Damoetas Damoetas



An mihi cantando victus non redderet ille,
quem mea carminibus meruisset fistula caprum?
si nescis, meus ille caper fuit; et mihi Damon
ipse fatebatur; sed reddere posse negabat.
Musst', im Gesange besiegt, er nicht ausliefern den Geißbock,
Den ja die Pfeile mir einst wetteifernd im Liede verdienet?
Weißt du es nicht? Mein war er, der Geißbock. Damon gestand es
Selber mir zu; doch leugnet' er, ihn ausliefern zu können.
  Menalcas Menalcas
25

Cantando tu illum? aut umquam tibi fistula cera
iuncta fuit? non tu in triviis, indocte, solebas
stridenti miserum stipula disperdere carmen?
Du sein Meister im Lied? War denn mit Wachse die Pfeife
Je dir gefügt? Und pflegtest du nicht, Ungeschickter, am Kreuzweg
Garstige Lieder auf gellendem Halm abscheulich zu leiern?
  Damoetas Damoetas

Vis ergo inter nos, quid possit uterque, vicissim
experiamur? ego hanc vitulam - ne forte recuses,
Willst du, wohlan, so lass, was jeder vermag, uns versuchen
Mit wetteiferndem Sang. Dies Rind (nicht kannst du's verschmähen),
30
bis venit ad mulctram, binos alit ubere fetus -
depono: tu dic, mecum quo pignore certes.
Setz' ich zum Preis, zwei Jungen ernährt es am Euter und zweimal
Wird es gemolken. Nun sprich, welch Pfand du gegen mich wettest.
  Menalcas Menalcas


De grege non ausim quicquam deponere tecum:
est mihi namque domi pater, est iniusta noverca;
bisque die numerant ambo pecus, alter et haedos.
Nimmer erdreistet' ich mich, dir ein Stück von der Herde zu bieten.
Denn mir lebt ein Vater zu Haus: Stiefmutter verfolgt mich.
Zweimal zählen des Tags sind die Schaf', und eines die Ziegen
35



verum, id quod multo tute ipse fatebere maius,
insanire libet quoniam tibi, pocula ponam
fagina, caelatum divini opus Alcimedontis,
lenta quibus torno facili superaddita vitis
diffusos hedera vestit pallente corymbos.
Doch ich setze, was selbst du gestehen musst, höheren Preis ein,
Weil dir einmal zu rasen beliebt hat: buchene Becher,
Alkimedons Arbeit, des unsterblichen, ragendes Schnitzwerk,
Wo die geschmeidige Rebe, gefügt vom gefälligen Meißel,
Um weitrankende Trauben sich schlingt blassgrünlichen Efeus.
40


in medio duo signa, Conon et - quis fuit alter,
descripsit radio totum qui gentibus orbem,
tempora quae messor, quae curvus arator haberet?
necdum illis labra admovi, sed condita servo.
Mitten darauf zwei Bilder: ein Conon - wie heißt doch der andre?
Der mit dem Zirkel des Alls Umkreisung gezeichnet den Völkern,
Welche der Zeiten dem Schnitter gebührt, dem gekrümmeten Pflüger.
Noch hat keinen die Lippe berührt: ich bewahre sie sorgsam.
  Damoetas Damoetas
Et nobis idem Alcimedon duo pocula fecit
Dein Alkimedon hat auch mir zwei Becher gefertigt,
45


et molli circum est ansas amplexus acantho
Orpheaque in medio posuit silvasque sequentis;
necdum illis labra admovi, sed condita servo.
si ad vitulam spectas, nihil est, quod pocula laudes.
Rings umschlingend die Henkel am Rand mit weichem Akanthus.
Orpheus ragt in der Mitt' und die ihm nachziehenden Wälder;
Noch hat keinen die Lippe berührt, ich bewahre sie sorgsam.
Aber vergleichst du das Rind, nicht darfst du preisen die Becher.
  Menalcas Menalcas
Numquam hodie effugies; veniam, quocumque vocaris.
Heut' entkommst du mir nicht; ich folge, wohin du mich rufest.
50
audiat haec tantum - vel qui venit, ecce Palaemon.
efficiam, posthac ne quemquam voce lacessas.
Hör's nur einer, und sei es Palaemon, der eben herankommt.
Lerne mir, keinen hinfort zum Wettkampf fordern im Liede.
  Damoetas Damoetas


Quin age, si quid habes; in me mora non erit ulla,
nec quemquam fugio: tantum, vicine Palaemon,
sensibus haec imis, res est non parva, reponas.
Auf denn, wenn du was hast! Bei mir soll nimmer Verzug sein.
Niemand brauch' ich zu scheun. Nur präg', o Nachbar Palaemon,
Was du vernimmst, dir tief in den Sinn: nicht wenigem gilt es.
  Palaemon Palaemon
55



Dicite, quandoquidem in molli consedimus herba.
et nunc omnis ager, nunc omnis parturit arbos,
nunc frondent silvae, nunc formosissimus annus.
incipe, Damoeta; tu deinde sequere, Menalca.
alternis dicetis: amant alterna Camenae.
Also beginnt! Wir sitzen hier auf schwellendem Rasen.
Jetzt will rings das Gefild, will jeglicher Baum ja gebären;
Jetzt sind Wälder belaubt, jetzt pranget die holdeste Jahrszeit.
Du, Damoetas, beginn', und du wirst folgen, Menalcas.
Ringt im Wechselgesang: die Camenen - sie lieben den Wechsel.
  Damoetas Damoetas
60
Ab Iove principium, Musae, Iovis omnia plena;
ille colit terras, illi mea carmina curae.
Hebt von Iuppiter an, ihr Musen, der alles erfüllet;
Iuppiter segnet das Land, ihm wert sind meine Gesänge.
  Menalcas Menalcas

Et me Phoebus amat; Phoebo sua semper apud me
munera sunt, lauri et suave rubens hyacinthus.
Phoebus ist hold auch mir; stets seine Geschenke dem Phoebus
bring' ich: Lorbeerkränz' und von lieblichem Rot Hyazinthen.
  Damoetas Damoetas
Malo me Galatea petit, lasciva puella,
Äpfel wirft Galatea nach mir, das neckische Mädchen;
65
et fugit ad salices et se cupit ante videri.
Fliehet zum Weidengebüsch und wünscht zuvor sich gesehen.
  Menalcas Menalcas

At mihi sese offert ultro meus ignis, Amyntas,
notior ut iam sit canibus non Delia nostris.
Doch ungebeten besucht mich, für den ich brenne, Amyntas.
Schon ist Delia nicht mit unseren Hunden vertrauter.
  Damoetas Damoetas

Parta meae Veneri sunt munera: namque notavi
ipse locum, aeriae quo congessere palumbes.
Unserer Venus bereit sind schon die Geschenke: ich hab' wohl
Selber den Ort mir gemerkt, wo die luftigen Tauben genistet.
  Menalcas Menalcas
70
Quod potui, puero silvestri ex arbore lecta
aurea mala decem misi; cras altera mittam.
Was ich vermocht', ist dem Knaben gesandt: zehn goldene Früchte,
Bäumen des Haines entpflückt; ihm send ich morgen die andern.
  Damoetas Damoetas

O quotiens et quae nobis Galatea locuta est!
partem aliquam, venti, divum referatis ad auris.
O wie oft und wie hold hat uns Galatea geplaudert!
Bringt, ihr Winde, davon etwas vor die Ohren der Götter.
  Menalcas Menalcas
Quid prodest, quod me ipse animo non spernis, Amynta,
Frommt es, Amyntas, dass du mich nicht im Herzen verachtest,
75
si, dum tu sectaris apros, ego retia servo?
Wenn, indes du Schweine verfolgst, ich hüte die Netze?
  Damoetas Damoetas

Phyllida mitte mihi; meus est natalis, Iolla;
cum faciam vitula pro frugibus, ipse venito.
Sende mit Phyllis zu: mein Geburtsfest nahet, Iollas.
Wenn für die Saaten ein Rind ich opfere, komme du selber!
  Menalcas Menalcas

Phyllida amo ante alias: nam me discedere flevit
et longum "formose, vale, vale", inquit, "Iolla".
Phyllis lieb' ich vor andern; vergoss die doch Tränen bei meinem
Scheiden und grüßete lang: "Leb' wohl, mein schöner Iollas!"
  Damoetas Damoetas
80
Triste lupus stabulis, maturis frugibus imbres,
arboribus venti, nobis Amaryllidis irae.
Unheilvoll ist Hürden der Wolf, ist reifenden Früchten
Regen, den Bäumen der Wind, für mich dein Zorn, Amaryllis.
  Menalcas Menalcas

Dulce satis umor, depulsis arbutus haedis,
lenta salix feto pecori, mihi solus Amyntas.
Freundlich ist Feuchte der Saat, den entwöhneten Böcklein der Hagbaum,
Schmiegsame Weide dem trächtigen Vieh: mir einzig Amyntas.
  Damoetas Damoetas
Pollio amat nostram, quamvis est rustica, musam:
Unserem Lied horcht Pollio gern, ob ländlich es tönt auch:
85
Pierides, vitulam lectori pascite vestro.
Weidet ein Kalb, Pieriden, dem Mann, der euren Gesang hört!
  Menalcas Menalcas

Pollio et ipse facit nova carmina: pascite taurum,
iam cornu petat et pedibus qui spargat harenam.
Pollio selbst schafft neuen Gesang: o weidet den Stier ihm,
Der mit dem Horn schon stößt und Sand mit den Füßen emporwirft.
  Damoetas Damoetas

Qui te, Pollio, amat veniat quo te quoque gaudet;
mella fluant illi, ferat et rubus asper amomum.
Wer dich, Pollio, liebt, komm' hin, wo er dich am Ziel schaut,
Honig ström' ihm, es trage die Brombeerrank' ihm Gewürze.
  Menalcas Menalcas
90
Qui Bavium non odit, amet tua carmina, Maevi.
atque idem iungat vulpes et mulgeat hircos.
Wer nicht Bavius hasst, sei, Maevius, deinem Gesang hold!
Füchse ins Joch auch spanne der selbe und melke den Geißbock!
  Damoetas Damoetas

Qui legitis flores et humi nascentia fraga,
frigidus, o pueri, fugite hinc, latet anguis in herba.
Die ihr pflückt euch Blumen und Erdbeern, wachsend am Boden,
Knaben, o fliehet hinweg! Kalt lauert die Schlang' in dem Grase.
  Menalcas Menalcas
Parcite, oves, nimium procedere: non bene ripae
Gehet, o Schafe, zu weit nicht vor: nicht gut ist's, dem Strande
95
creditur; ipse aries etiam nunc vellera siccat.
Sich zu vertraun; noch trocknet das Fell sich jetzo der Widder.
  Damoetas Damoetas

Tityre, pascentis a flumine reice capellas:
ipse, ubi tempus erit, omnis in fonte lavabo.
Tityrus, treibe zurück vom Fluss die weidenden Ziegen:
Bald, wann nahet die Zeit, selbst bad' ich sie all in der Quelle.
  Menalcas Menalcas

Cogite oves, pueri; si lac praeceperit aestus,
ut nuper, frustra pressabimus ubera palmis.
Knaben, die Schafe herein! Nimmt wieder, wie neulich, die Hitze
Ihnen die Milch, so drückt man umsonst mit den Händen die Euter.
  Damoetas Damoetas
100
Heu heu, quam pingui macer est mihi taurus in ervo!
idem amor exitium pecori pecorisque magistro.
Weh, wie mager der Stier mir ist in den mästenden Wicken!
Also dem Vieh, wie dem Herren des Viehs bringt Liebe Verderben.
  Menalcas Menalcas

His certe, neque amor causa est: vix ossibus haerent.
nescio quis teneros oculus mihi fascinat agnos.
Lieb' ist nicht bei diesem doch schuld: kaum hängt's in den Knochen.
Weiß ich doch nicht, welch Auge behext mir die Lämmer, die zarten.
  Damoetas Damoetas
Dic quibus in terris - et eris mihi magnus Apollo -
Sage mir, wo zu Land - und du sollst mir ein großer Apoll sein -
105
tris pateat caeli spatium non amplius ulnas.
Sich nicht weiter erstreckt als um drei Ellen der Himmel?
  Menalcas Menalcas

Dic, quibus in terris inscripti nomina regum
nascantur flores: et Phyllida solus habeto.
Sage mir, wo zu Land - und dein soll Phyllis allein sein -
Wachsen die Blumen hervor, mit der Könige Namen bezeichnet?
  Palaemon Palaemon

Non nostrum inter vos tantas componere lites.
et vitula tu dignus et hic et quisquis amores
Mir nicht ziemt es, bei Euch so gewichtigen Streit zu entscheiden.
Du ja verdienest das Rind, und der: doch jeder mit Vorsicht
110
aut metuet dulcis aut experietur amaros.
claudite iam rivos, pueri: sat prata biberunt.
Scheue das Süße der Lieb': er wird sonst bitter sie fühlen.
Knaben, die Rinnen verschließet anjetzt: satt tranken die Wiesen.
     
 
I | II | III | IV | V | VI | VII | VIII | IX | X
Deutsche Übersetzung von ecl.3: Osiander
1 Funde
3537  Vergil / Osiander, Hertzberg
Die Gedichte des Publius Virgilius Maro:
  1. Die Idyllen und das Gedicht vom Landbau, übers. v. C.U.v.Osiander;
  2. Kleinere Gedichte, welche dem Virgil ugeschrieben werden, übers. v. W.Hertzberg;
  3. Die Aeneide, übers. v. W.Hertzberg
Stuttgart, Metzler, 1853
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Sententiae excerptae:
w44
12 Ab Iove principium.
  Mit Jupiter fang an!
  Verg.ecl.3,60
1699 Amant alterna Camoenae.
  Die Camenen (Musen) lieben den Wechsel.
  Verg.ecl.3,59
1712 Amores | aut metuet dulcis aut experietur amaros.
  Entweder wird er das Süße der Liebe scheuen' oder ihre Bitternis fühlen.
  Verg.ecl.3,109f.
1713 Claudite iam rivos, pueri: sat prata biberunt.
  Knaben, verschließt jetzt die Rinnen: satt haben die Wiesen getrunken!
  Verg.ecl.3,111
1707 Cogite oves, pueri!
  Knaben, die Schafe herein!
  Verg.ecl.3,98
1702 Dulce satis umor.
  Freundlich ist Feuchte der Saat.
  Verg.ecl.3,82
1710 Eris mihi magnus Apollo.
  Du wirst mir ein großer Apoll sein.
  Verg.ecl.3,104
1701 Fugit ad salices et se cupit ante videri.
  Sie fliehet zum Weidengebüsch und wünscht zuvor sich gesehen.
  Verg.ecl.3,65
1708 Idem amor exitium pecori pecorisque magistro.
  Also dem Vieh, wie dem Herren des Viehs bringt Liebe Verderben.
  Verg.ecl.3,101
1693 Infelix o semper, oves, pecus!
  Schäfchen, o stets unglückliche Schar!
  Verg.ecl.3,3
1703 Iovis omnia plena.
  Alles ist von Iuppiter erfüllt.
  Verg.ecl.3,60
209 Iungat vulpes et mulgeat hircos.
  Füchse spanne er ins Joch und melke den Geißbock!
  Verg.ecl.3,91
1700 Lasciva puella.
  Das lockere Mädchen.
  Verg.ecl.3,64
106 Latet anguis in herba.
  Verborgen im Gras ist die Schlange.
  Verg.ecl.3,93
1711 Non nostrum inter vos tantas componere lites.
  Mir nicht ziemt es, bei Euch so gewichtigen Streit zu entscheiden.
  Verg.ecl.3,108
1694 Parcius ista viris tamen obicienda memento.
  Schonender muss man jedoch derlei vorwerfen den Männern.
  Verg.ecl.3,7
1695 Quid domini faciant, audent cum talia fures?
  Was soll machen der Herr, wenn diebische Knechte so frech sind?
  Verg.ecl.3,16
1698 Res est non parva.
  Viel steht auf dem Spiel.
  Verg.ecl.3,54
1706 Triste arboribus venti.
  Unheilvoll ist Bäumen der Wind.
  Verg.ecl.3,80f.
1704 Triste lupus stabulis.
  Unheilvoll ist Hürden der Wolf.
  Verg.ecl.3,80
1705 Triste maturis frugibus imbres.
  Unheilvoll ist reifenden Früchten Regen.
  Verg.ecl.3,80
1697 Tu dic, mecum quo pignore certes!
  Nun sprich, welch Pfand du gegen mich wettest! Sag du, worum du mit mir wetten willst!
  Verg.ecl.3,31
1696 Vis ergo inter nos, quid possit uterque, vicissim | experiamur?
  Willst du, wohlan, so lass, was jeder vermag, uns versuchen | In wechselndem Streit.
  Verg.ecl.3,28f.
1709 Vix (agni) ossibus haerent.
  Kaum sind sie (die Lämmer) Haut und Knochen.
  Verg.ecl.3,102
Literatur:

13 Funde
3543  Albrecht, Michael von
Vergil. Bucolica, Georgica, Aeneis. Eine Einführung.
Heidelberg (Winter, Heidelberger Studienhefte zur Altertumswissenschaft) 2006, 2/2007
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3563  Braun, L.
Sängerstreit der Hirten in Vergils dritter und siebenter Ekloge
in: Gymn 78/1971
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3540  Clausen, Wendell
A commentary on Virgil, Eclogues
Oxford : Clarendon Press, 1995
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3538  Klingner, Friedrich
Virgil. Bucolica, Georgica, Aeneis
Zürich, Stuttgart (Artemis) 1967
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3691  Merguet,H.
Lexicon zu Vergilius
Leipzig 1912; ND: Darmstadt 1961
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3551  Petersmann, G.
Zum Wettstreit der Hirten in Vergils III. Ekloge (Verg.ecl.3)
in: Herm.105/1977,202
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3558  Schöpsdau, Klaus
Motive der Liebesdichtung in Vergils dritter Ekloge (Verg.ecl.3)
in: Herm.102/1974,268
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3568  Vergil / Conington, Nettleship
Vergil (Publius Vergilius Maro): The Works of Virgil. With a Commentary by John Conington and Henry Nettleship. I-III.
London 3/1883-5/1898 (Ndr.: Hildesheim, Olms, 1963)
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3569  Vergil / Forbiger
P.Vergili Maronis opera. ad optimorum librorum fidem edidit perpetua et aliorum et sua adnotatione illustravit... Albertus Forbiger. Pars I: Bucolica et Georgica - ParsII: Aeneis I-VI Pars III: Aeneis VII-XII, carmina minora, dissertatio de Vergili vita et.. Indices.
Leipzig (Hinrichs) 4,1872-1875
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3572  Vergil / Götte
Landleben. Bucolica, Georgica, Catalepton. lateinisch und deutsch hg.v. Johannes Götte
München (Heimeran) 4,1960
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3571  Vergil / Haecker
Hirtengedichte, lateinisch und deutsch, mit Zeichnungen von Richard Seewald. Deutsch v. Theodor Haecker
München (Kösel) 1953
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3570  Vergil / Heyne
P.Vergilii Maronis Opera, in tironum gratiam perpetua annotatione novis curis illustrata a Chr. Gottl. Heyne. Tomus I: P.Vergilii Maronis vita. Eclogen, Georgica, Aeneis I-IV. - Tomus II. Aeneis V-XII. Indices
Leipzig (Caspar Fritsch) 3,1800
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3537  Vergil / Osiander, Hertzberg
Die Gedichte des Publius Virgilius Maro:
  1. Die Idyllen und das Gedicht vom Landbau, übers. v. C.U.v.Osiander;
  2. Kleinere Gedichte, welche dem Virgil ugeschrieben werden, übers. v. W.Hertzberg;
  3. Die Aeneide, übers. v. W.Hertzberg
Stuttgart, Metzler, 1853
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